Hochtaunuskreis

Gefahrenstellen und Unfälle im Hochtaunuskreis (Hessen)

Der Hochtaunuskreis befindet sich im Bundesland Hessen und zählt zum Regierungsbezirk Darmstadt. Auf 236.000 Einwohner kommen hier etwa 166.680 Pkw, 12.290 Motorräder, 9.100 Lkw und 70 Busse.

Zum Hochtaunuskreis zählen die Gemeinden Bad Homburg v.d. Höhe, Friedrichsdorf, Glashütten, Grävenwiesbach, Kronberg im Taunus, Königstein im Taunus, Neu-Anspach, Oberursel (Taunus), Schmitten, Steinbach (Taunus), Usingen, Wehrheim und Weilrod.

Nordwestlich der Metropole Frankfurt am Main ist der Hochtaunuskreis gelegen. Wie der Name bereits vermuten lässt liegt der Landkreis im Taunus, dessen höchster Berg der Große Feldberg ist. Die bevölkerungsstärkste Stadt ist Bad Homburg v. d. Höhe, wo auch die Kreisverwaltung ihren Sitz hat. Bad Homburg v. d. Höhe ist genau wie Königstein eine Kurstadt.

Die Autobahn A5 (Niederaula, Landkreis Hersfeld Rotenburg – Weil am Rhein, Landkreis Lörrach) und die in Oberursel beginnende A661 führen durch den Landkreis. Beide Autobahnen treffen am Bad Homburger Kreuz aufeinander, das teilweise in Bad Homburg und auf Frankfurter Stadtgebiet liegt. Die Autobahn A3 verläuft streckenweise weniger als 10 km von der westlichen Kreisgrenze entfernt.

Zwischen Neu-Anspach und Wehrheim befindet sich der Flugplatz Anspach-Taunus (alias Flugplatz Anspach-Wehrheim), der für Flugzeuge (bis 2 Tonnen), Motorsegler und Hubschrauber (bis 5,7 Tonnen) zugelassen ist. Nur saisonal mit Segelflugzeugen und Motorsegelflugzeugen wird der Flugplatz Riedelbach in Weilrod-Riedelbach genutzt. Der größte deutsche Verkehrsflughafen in Frankfurt am Main ist der nächste Flughafen.

An den Bahnhöfen im Kreisgebiet halten keine Züge des Fernverkehrs. Der Hauptbahnhof in Frankfurt am Main mit zahlreichen nationalen und internationalen Zugverbindungen ist jedoch gut erreichbar. So starten beispielsweise die S-Bahn S4 des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) in Kronberg oder die U-Bahn-Linie U2 in Bad Homburg.

Verkehr, Infrastruktur, Unfälle und Unfallursachen

Tag für Tag fahren rund 56.790 Leute zur Arbeit in den Hochtaunuskreis, auf der anderen Seite verlassen etwa 48.670 Arbeitnehmer den Hochtaunuskreis um an anderer Stelle zu arbeiten. Im Bereich Hochtaunuskreis gibt es zahlreiche Gefahrenstellen und es passieren regelmäßig Unfälle. Im Jahr 2018 wurden auf den ca. 1.155,5 Kilometern Straße im Hochtaunuskreis (davon 12 km Autobahn, 72 km Bundesstraße, 183 km Landstraße, 92 km Kreisstraße und 796 Kilometern Gemeindestraße) insgesamt 5 Verkehrstote und 740 Verletzte registriert. Pro 1000 Einwohner sind dies 3,14 Verletzte. In der Verkehrsunfallstatistik liegt Hochtaunuskreis bundesweit mit diesem Wert unterhalb des Durchschnitts, durchschnittlich beträgt dieser 3,71. Unfälle mit Personenschaden betrafen insbesondere die folgenden Gruppen: Fußgänger (6%), Radfahrer (10%), Motorrad/Mofa (10%), Pkw (69%), Lkw (4%), Bus (1%).

Gefahrenstellen in der Region Hochtaunuskreis

Derzeit melden die Bürger im Hochtaunuskreis in Hessen etwa 14 Gefahrenstellen, an denen alle vorsichtig unterwegs sein sollten. Regelmäßig kommt es hier für PKW und Fußgänger zu brenzligen Situationen im Verkehr. Wesentlicher Grund für auftretende Gefahren auf und an der Straße ist Fehlverhalten der Fahrer. Im Hochtaunuskreis sind die meisten Meldungen / Kommentare zu Gefahrenstellen, aktuell 6, in der Nähe von Weilstraße (61276 Weilrod), Alte Kirchgasse 10 (61279 Grävenwiesbach) und B456 (61273 Wehrheim). Besonders rücksichtsvolle Fahrweise ist rund um alle Gefahrenstellen im Hochtaunuskreis wichtig, dort ist die Gefahr eines Unfalls deutlich erhöht.

Weiterführende Links

Polizei Hochtaunus
Hessen Mobil
Taunus Zeitung / Frankfurter Neue Presse (FNP)
Frankfurter Rundschau
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