Gefahrenkarte einbinden

Der Situation des Unfallgeschehens stellt sich in den verschiedenen Städten und Kreisen in Deutschland recht unterschiedlich dar. Dies hat verschiedene Gründe wie z.B. geografische und klimatische Gegebenheiten und die Straßeninfrastruktur, aber auch die regionale und lokale Verkehrssicherheitspolitik. Dabei kann eine proaktive Verkehrssicherheitsplanung einen positiven Beitrag zu weniger Verkehrstoten und Verletzten leisten. Einige Städte und Kreise konnten sogar Jahre aufweisen, in denen keine Verkehrstote zu beklagen waren. Dabei spielt auch die Identifizierung von Gefahrenstellen in den verschiedenen Regionen eine wichtige Rolle.

Hierzu gehören ein besonderes Engagement und eine vorausschauende Planung für die Verkehrssicherheit. Die jeweilige Stadt und ihre Straßenverkehrsbehörde, die Polizei, regionale Medien und Interessengruppen können ebenso einen positiven Beitrag leisten wie auch die Bewohner einer Region selbst. Auch Unternehmen und Schulen oder Kindergärten spielen eine wichtige Rolle als tägliche Anlaufstelle für Erwachsene und Kinder aus der Region.

Das Zusammenspiel geeigneter Maßnahmen und Präventionsarbeit kann sich hierbei besonders positiv auswirken. Ein interessantes Instrument für die lokalen Akteure wie Regionalzeitungen, Behörden und Interessengruppen zur Beteiligung, Bürgerdialog und Kommunikation kann eine zentrale Gefahrenkarte sein, die über die Plattform gefahrenstellen.de kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann. Dieses Portal ist im Rahmen des Projektes Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr (FeGis+) entstanden.

Verschiedene der oben genannten Gruppen nutzen bereits das vielfältige Angebot, wie z.B. die Einbindung der Gefahrenstellenkarte in Regionalzeitungen: https://ga.de/verkehr/gefahrenstellen/ . Auch die Stadt Aachen arbeitet eng mit dem Projektteam zusammen und äußert sich folgendermaßen zu dem Projekt: „Die Stadt Aachen begrüßt die Entwicklung des Tools FeGiS+ sehr und ist gerne Partnerin des Projektes. FeGiS+ wird uns bei der Analyse und Auswertung von Verkehrsunfällen helfen. Es wird unsere Chancen verbessern, Ursachen und Zusammenhänge von Verkehrsunfällen noch besser zu verstehen. Dieses Wissen kann proaktiv in unsere präventive Verkehrssicherheitsarbeit einfließen und so den Aktionsplan Verkehrssicherheit der Stadt Aachen unterstützen.“