Über uns

Die Zahl der in Deutschland gemeldeten KFZ hat zum 1. Januar 2018 mit knapp 64 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Diese Belastung für das Straßennetz sowie weitere Faktoren wie Hektik im Alltag und extreme Wettereinflüsse führen zu einer angespannten Verkehrssituation und einer Gefahrenlage, die sich auch in den aktuellen Unfallstatistiken widerspiegelt.

Die Idee

Um die Gefahren und Unfälle zu vermeiden, gilt es vor allem, entsprechende Gefahrenquellen zu identifizieren, um dann auch als Verkehrsteilnehmer entsprechend reagieren bzw. sich den Gegebenheiten anzupassen zu können.

Genau hier setzt auch gefahrenstellen.de an: Über die Webseite bzw. App sollen Bürger selbst proaktiv Gefahrenstellen melden können. Wenn andere Fahrer später an einer identifizierten Gefahrenstelle vorbeikommen, sollen sie bereits im Vorfeld über ihr Smartphone oder Navigationsgerät vor dem Risiko gewarnt werden und können ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen.

Die Internetseite www.gefahrenstellen.de ist Teil des FeGiS Projektes (Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr). Zusätzlich zu der Webseite/App umschließt FeGiS ebenfalls eine fundierte wissenschaftliche Begleitung sowie Expertise durch Themenexperten und durch öffentliche Einrichtungen. Dabei steht FeGiS außerdem für eine systematische Konzeption, Vorgehensweise und Weiterentwicklung von Projekt und Inhalten.

Die Akteure

Hinter gefahrenstellen.de steht die „Initiative für sicherere Straßen“. Die Gesellschaft ist ein IT-Spezialist und hat es sich zum Ziel gesetzt, nutzerfreundliche, Smartphone-basierte Anwendungen für Autofahrer bereitzustellen, um einen Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu leisten.

Projektpartner im Rahmen von FeGiS ist das Institut für Straßenwesen an der RWTH Aachen (ISAC). Ein Schwerpunkt der Arbeit des Instituts liegt unter anderem im Bereich Straßenplanung, Straßenbetrieb und Straßenverkehrstechnik, wozu auch die Themen Verkehrssicherheit und Unfallforschung zählen. Das ISAC beschäftigt sich mit der Validierung und Bewertung der userbasierten Gefahrenmeldungen.

Das FeGiS Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur  gefördert. Im Rahmen der Forschungsinitiative mFund unterstützt das BMVI Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Als Projektträger wird FeGiS dabei vom TÜV Rheinland unterstützt.